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Ninjo

Hallo, ich bin Ninjo. Ich bin ein Lagotto Romagnolo und im Juli 2004 im Baselbiet auf die Welt gekommen. Meine Leute haben mich im Alter von 10 Wochen zu sich genommen. Bis jetzt gefällt es mir bei ihnen recht gut. Wir sind viel draussen und lernen zusammen in der Hundeschule Mitch, wie wir (meine Chefin und ich) uns benehmen müssen. Ich brauche viel Bewegung und Beschäftigung.

Manchmal darf ich mit meiner Chefin ins Büro. Sie arbeitet dort Teilzeit. Ich weiss genau, welche KollegInnen Hunde gern haben, und diese begrüsse ich dann jeweils sehr stürmisch. Am liebsten mögen sie es, wenn ich sie umarme und ihnen ein Küsschen gebe. Ich weiss auch sehr genau, wo der Geschäftsführer die Hunde-Gudeli versorgt hat, und wie ich ihn anschauen muss, damit er noch eins hervorholt…. und noch eins….. und noch eins…..

In unserem Haushalt leben noch zwei Katzen, Sumo und Sushi. Die beiden machen mir das Leben nicht immer einfach, und besonders vor Sumo muss ich mich manchmal richtig in acht nehmen. Wenn die nämlich plötzlich määääääuu! sagt, heisst’s so schnell wie möglich ausser Reichweite hüpfen. Sonst gibt’s einen (zum Glück nur sanften) Nasenstüber.

Mein bester Hundefreund ist Henry, der Jack Russel Terrier. Wenn wir zusammen sind, können wir stundenlang herumtollen, spielen, einander nachrennen, Scheinkämpfe veranstalten. Meine Chefin freut’s, denn dann kann sie ungestört mit Marianne plaudern.
Auch die schwarze Labrador-Hündin Naila mag ich sehr. Und ich glaube, sie hat mich auch ganz gern. Ich bin halt meistens nett zu ihr und mache ihr keine Angst, wie das andere Rüden manchmal tun.

Auch Kinder habe ich sehr gerne. Oft haben die ja auch irgend etwas Leckeres auf Nasenhöhe für mich parat.

Im grossen und ganzen mache ich mich, glaube ich, ganz gut, vor allem, wenn man bedenkt, dass ich der erste eigene Hund meiner Leute bin. Nur bin ich halt ein eher ungeduldiger Typ. Wenn ich warten muss, zum Beispiel weil ich in Irène’s Hundeschule nicht grad drankomme, dann tue ich mein Missfallen lauthals (!) kund. Das ist dann ganz schön eklig für die Leute um mich herum. Aber ich kann in dieser unmöglichen Situation halt einfach fast nicht anders, als zu heulen, zu piepen und zu fiepen. Meine Chefin ist zuversichtlich, dass sie mir das mit Hilfe von Irène und Nicole, bei der ich auch noch einmal in der Woche in die Hundeschule darf, noch abgewöhnen kann. Sie meint, in 5-10 Jahren, werde auch ich sicher etwas ruhiger werden.